Was lange weh tut…

Ich lese gerade Martin Fowlers Buch “Patterns of Enterprise Application Architecture” im dem er Softwarearchitektur unter anderem beschreibt als die “Sache, die lange weh tut” (freie Übersetzung meinerseits).
In diesem Zusammenhang musste ich heute mehrfach laut über Gavin Kings aktuellen Blog-Post lachen, in dem er sich – allerdings vor schon etwas längerer Zeit (Während des Rails Hype… *grins*) – seinen Frust über die immer wieder als “neu” auftauchenden Objekt-DB Implementierungen von der Seele geschrieben hat.
Wenn man über seinem recht offensichtlichen Bias zu ORM hinwegsieht, hat er da wirklich ein paar sehr wichtige Punkte im Artikel. Wir werden auf lange Zeit noch mit RDBMS zu tun haben. Es ist einfach das simpelste und ehrlich gesagt erfolgreichste Integrations-Tool, das wir haben. Die Frage ist mehr, wie wir es benutzen. Ich denke deswegen wird er sich um die Popularität von Hibernate keine Sorgen machen müssen. Ich verwende ja bekanntermaßen sowohl die Java, als auch die .NET Version.
Sehr lachen musste ich über seinen Ausblick des “Impedance Mismatch for Object-Object Mapping”… Das kann wirklich passieren… :)
Ich werde den Artikel hier an meinem momentanen Job bestimmt mal irgendwann verwenden, wenn jemand die Erlösungsbotschaft der OODBMS predigen sollte.
Gavins Artikel hat allerdings bisher nur wenig Wellen geschlagen. Man könnte fast glaube, daß das die Masse schweigend zustimmt… :)
Unschön finde ich allerdings, daß man im Hibernate Group Blog keine Kommentare oder Trackbacks hinterlassen kann… Sehr Web 1.0ish… Dafür scheint Gavin ganz aktiv in anderen Blogs zu kommentieren. Immerhin…

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