Historie

Patterns as SignsSehr lustig, wenn man beim Nachdenken über die Diplomarbeit und den Zusammenhalt der Materie an sich, auf Dinge stößt, über die man 2002 (oder so) mal eine Präsentations gemacht hat.
Ging mir gerade so. Ich würde zwar heute vieles anders an der Präsentation machen, aber sie gefällt mir nach wie vor, weil sie das Thema sehr anschaulich macht. Es geht um ein wirklich brilliantes Paper von James Noble und Richard Biddle namens “Patterns as Signs” in dem sie eine semiotische (also symbolsuchende) Analyse von Softwaresystemen vorschlagen. Es ist so eine der wenigen Publikationen, die meine Einstellung zu den Dingen wirklich verändert hat. Und da trägt auch mein damaliger Betreuer für die Präsentation einen nicht geringen Anteil. Schon interessant, wenn man mal so überlegt, wer einen so beeindruckt und beeinflußt hat.

Eine Reaktion zu “Historie”

  1. JaNik

    Ich persönlich finde es verwunderlich, wie lange die Informatik gebraucht hat, um sprachwissenschaftliche Konzepte für ihre Wissenschaft heranzuziehen. Egal ob formale Begriffsanalyse, Semiotik, generative oder Prototypengrammatik – die haben alle was zu eben ALLEN Sprachen (inkl. Programmiersprachen) beizutragen.

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