Rechtsradikalismus und die Anbiederung

Habe gerade mal FAKT im Ersten gesehn. Eine Sendung die ja an sich nicht vor flacher Argumentation und seltsamer Meinungsmache zurückschreckt, aber gerade haben sie mal einen guten Beitrag abgeliefert. Es geht um die Anbiederung der Rechtsradikalen in Sachsen an Anti-Globalisierungs-Ideologen, Hartz IV Bezieher & Che Guevara Fans. Man möchte hier wohl als moderner NPD-Funktionär sozialepolitische (interessanterweise auch umweltpolitische) Themen besetzen. Mir graut vor dem, was da passiert…

Gut, daß es Menschen wie den Herrn Haseler gibt, der gerade mal wieder Aktionen plant. Vielleicht sollte man aber auch mal die Genossen in Sachsen zu so etwas bringen. Hochachtung übrigens für Ihre SPD Mitgliedschaft. Das erfordert in Bayern einen gewisse Mischung zwischen Kampfeswillen und Fatalismus, oder?

4 Reaktionen zu “Rechtsradikalismus und die Anbiederung”

  1. JaNik

    Umweltpolitische Themen haben in rechten Kreisen eine große Tradition. Siehe auch Harman’s und meine Diskussion um HJ und Pfadfinder bei Herrnmüller.

  2. Ben

    Der geneigte Nachleser (wie ich zum Beispiel) findet das hier.

  3. Robin

    Gerade sprach ich mit einem Bekannten aus Tirol via Internet darüber. Man fühlt sich manchmal wie ein bekannter spanischer Möchtegern-Ritter der gegen Windmühlen zu ziehen pflegte.

    Abgesehen davon sind gerade die Jusos und die SPD in Sachsen und anderen ostdeutschen Ländern schwer aktiv in Sachen RechtsEX. Was mir immer wieder Respekt einflößt, denn dort ist es echt gefährlich sowas zu machen. Mehr als ne Faust ins Gesicht gehalten bekommen, war bei mir noch nicht und das ist viele Jahre her. Aber dort geht es echt zur Sache. Man muss ja bedenken, von aktiven Genossen ist schnell die Adresse raus…

    Link der Jusos MeckVoPom: http://www.endstation-rechts.de/

  4. vaterlandsose-gesellen

    Wir zahlen jetzt teuer den Patridiotismus der 90er Jahre. Die Zukunft ist nicht die Nation. Die Zukunft ist und bleibt ein multikulturelles Europa, das Freidensbeispiel für die Welt.
    Die Abwicklung der Nationalstaaten soll auf die Tagesordnung gesetzt werden.

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