Viktoriabarsch Update
Mjam… das war lecker.
Okay… ein kleines Update, weil ich das Rezept doch noch etwas verändern musste. Zunächst: Ich habe vergessen zu erwähnen, daß man die Zwiebeln in Olivenöl andünsten soll. Sobald die Tomaten drin sind, bitte mutig salzen. Die Tomaten sollen jetzt Wasser ziehen. Die Biologen können jetzt in den Kommentaren was vom osmotischen Druck oder so erzählen. (Bitte kommentieren sie jetzt!) Man kann die Tomaten im Topf dann auch etwas mit dem Kochlöffel zerdrücken, dann isses weniger stückig. Eventuell mit etwas Wasser aufgießen, falls das mit der Hitze etwas zu viel war. Also das schmeckt so schon lecker.
Dann… Leider leider leider… Viktoriabarsch kann man nicht gut grillen, da er ziemlich leicht zerfällt. Die Lösung ist aber einfach und naheliegend: Mehlieren. Also kurz in Mehl wenden und dann abklopfen. Ich mache das an sich nicht sehr gerne, weil das zum einen nicht mehr nötig ist und zum anderen den Geschmack des Fischs leicht überdeckt. Es gibt aber Fische, da gehts einfach nicht anders, sonst hat man hinterher Stückwerk auf dem Teller. Also frisch, fromm, fröhlich, frei mehliert und weiter gehts. Jetzt gut Olivenöl in die Pfanne (muss jetzt auch keine Grillpfanne mehr sein) ordentlich warm werden lassen (bei mir Stufe 4 von 6) und den Fisch anbraten. Der braucht in etwa 2 Minuten von jeder Seite, keine Angst wenn er in der Mitte noch glasig ist… Das gehört so und wird gleich im Ofen eh etwas weniger und schmeckt einfach besser. Von außen sollte er lecker anbräunen, je nach Geschmack. Also Fisch in den Ofen (keine Alufolie!) und sobald die Nudeln fertig sind ab auf den Teller.
Die Tomatensoße jetzt bitte nicht mehr durch die Pfanne ziehen, da das jetzt nicht mehr ganz so appetitlich ist mit den ganzen “Röststoffen” vom Mehl. Schmeckt einfach nicht mehr… Noch ein Grund gegen das Mehlieren.
Die Frühlingszwiebel komplett weglassen, das ist jetzt nur noch albernes Gebamsel. Ebenso die Petersilie reduzieren und nur noch drüberstreuen.
Guten Appetit! Mir hat’s geschmeckt und meine Jungs fandens auch super.
Update: Das Zeug ist übrigens gar nicht mal so teuer… Das kostet gerade mal 13,90€ das Kilo (zum Vergleich Hühnchenbrustfilet liegt bei 7-9€/Kilo) und von 520g sind wir vier prima satt geworden.
Am 16. May 2006 um 13:38 Uhr
Hi Ben,
ich stelle gerade fest, dass Du einen Klasse Blog mit genialen Koch-Tipps und Rezepten hast. Da setze ich doch gleich einen Bookmark.
Übrigens: unsere neue Folge ist jetzt online. Viel Spass damit :-)
Alex von DE-LITE fun cooking
Am 17. May 2006 um 13:09 Uhr
Auch wenn das jetzt nix mit dem Fisch zu tun hat:
Ich bin ENTSETZT!
Du als Gründungsmitglied der Aktion “Qui!” kannst sowas doch nicht tun! Verrat, ich wittere Verrat!
Am 17. May 2006 um 16:55 Uhr
‘tschuldige, aber… Hä?
Am 17. May 2006 um 17:12 Uhr
Er meinte den mittlerweile entfernten französichen Kommentar beim Link auf das digitale Durcheinander.
Am 18. May 2006 um 00:42 Uhr
Ahja… 100% on topic?
Am 18. May 2006 um 01:54 Uhr
Absolut daneben… Wie er das ja angekündigt hat. :)