Schlaflos

Mal wieder.
Ob’s jetzt an den Massen an Sencha liegt, die ich heute mal wieder intus habe oder an diesem Monstrum von Veränderung, daß da zwischen Sommer und Herbst auf mich zu rollt, weiß ich nicht. Wahrscheinlich beides.
Ist schon seltsam. Momentan sind meine Tage so vollgepackt und so dicht und so informationsreich, daß ich gar nicht mehr so recht weiß, wie das früher mal war. Ich hab das Gefühl täglich 100 mal mehr Information in mich aufzunehmen, als noch vor 2 Jahren oder so. Ich arbeite gerade an 5 größeren Projekten gleichzeitig und alles kulminiert irgendwie auf den Sommer hin. Groteskerweise schon mit aufeinander folgenden Tagen. Mann, mann, mann… Bin ich urlaubsreif oder ists nur einfach wirklich zu viel gerade? Nicht, daß ich nicht damit zurecht käme. Momentan läufts ganz gut und irgendwie schaff ich’s immer, für alle Schauplätze alles in der richtigen Zeit zu erledigen, aber irgendwie ist’s doch recht atemlos. Dazu kommt, daß ich vieles davon in der Hand habe und ändern KÖNNTE… Aber irgendwie möchte ich nicht.
Naja, die nächsten drei Monate kann ich wenigstens äußerst exakt sagen, was ich mache. Das war nicht immer so. :D
Dazu kommt noch das Gefühl, daß sich um mich herum gerade sauviel ändert. Dinge, die ich bisher als einfach gegeben angesehen habe, sind nicht mehr so… oder es zeichnet sich ab, daß sie nicht so bleiben. Präziser kann ich’s leider nicht beschreiben.
Früher hätte mich sowas emotional ziemlich mitgenommen und ich wäre rumgesprungen, wie nichts Gutes… Heute seh ich das alles etwas lockerer. Irgendwie wird man halt doch älter.

Eine Reaktion zu “Schlaflos”

  1. rose

    ich spreche mal hier aus etwas erfahrung. gegen einde eines prozesses der sich eventuel DA schimpft kommt wohl in vielen von uns ein unbehagliches Gefühl auf. Dies scheint in meinem Beobachtungen nichts zu tun zu haben, ob es nachher klar definiert weiter geht oder nicht.
    Eines der dinge dich persönlich am älter werden von mir beobachtet habe ist eine grössere Gelassenheit, mit denen ich allen mögichen Problemen begegne. Und selbst wenn der Rest einen Jugendwahn nachgeht, muss ich sagen, dass ich es sehr schätze, reifere Freunde und Bekannte zu haben. Lebenserfahrung sollte man nie unterschätzen, und meine These ist, dass die in Zukunft auch wieder höher bewertet werden wird.

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