Tokyo – Ankunft
Erster Eindruck: Groß. Laut. Sauber. Der Flughafen war so wie jeder Flughafen. Ich fand die Grenzabfertigung sogar erstaunlich schnell. Er ist allerdings recht weit draußen, so das wir etwa eine Stunde mit dem “Friendly Limousine Bus” fahren mussten. Etwa bis dahin wurde uns schon sagen wir mal grob 200mal für irgendwas gedankt.
Unser Hotel liegt mittem im Regierungsbezirk von Tokyo. Von unserem Zimmer aus konnte man den japanischen Reichstag (heißt das so?) sehen. In der ganzen Gegend fahren schwarze Limousinen gut gekleidete Herren herum die irgendwas Wichtiges zu tun haben. Alles sehr erhaben.
Viel überraschender war jedoch die Toilette. Für Japaner muss das soetwas wie der Hausthron sein. Soviel Knöpfe und Regler. Duschfunktion, Reinigungsfunktion, … Ich habe mich gar nicht so recht getraut irgendwo draufzudrücken.
Direkt vor unserem Hotel liegt ein Hie-Schrein. Sehr praktisch, wenn das erste Sightseeing-Objekt gleich direkt nebenan ist. Gerade wenn man noch sehr müde ist. Hinter dem roten Torii auf dem Foto lag eine Treppe mit vielen weiteren aber kleineren roten Torii. Wir haben auch gleich die ersten Japaner beim Gebet erlebt. Das funktioniert so: Zweimal kurz verbeugen. Zweimal kurz in die Hände klatschen. (Soll Freude ausdrücken und nicht jemanden wecken.) Und sich dann nochmal lang verbeugen. Zwischendrin nochmal rasch 100 Yen in die Opferbüchse geworfen, das wars. Shintoismus scheint eine sehr pragmatische und zeiteffizient Religion zu sein.
Ein paar Stationen U-Bahn und hinauf ging es auf den Tokyo Tower. Ein guter Punkt um erstmal einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Fanden auch viele Japaner.
Danach sind wir alle fast eingeschlafen und beschlossen den Tag zu beenden. War schließlich ein sehr langer.