Ultimativer Nikolauspost

Mein letzter Post löste bei mir so eine Art Schreibsperre aus… Ich hatte irgendwie das Gefühl gerade nichts aber auch gar nichts erzählen zu können. In gewisser Weise mag das auch so gewesen sein, denn außer Arbeit und nochmal Arbeit war auch nicht Großartiges.
Am Wochenende war dann bei uns zuhause Andy’s Geburtstagsparty mit dem Thema “Very British”. Die Gäste haben sich richtig was einfallen lassen um dem Motto gerecht zu werden. War ein schöner und sehr langer Abend. :)

Aber worum es heute eigentlich gehen soll: WEIHNACHTSMÄRKTE.
Jedes Jahr das selbe. Pünktlich kurz vorm ersten Advent werden die Innenstädte unseres Landes mit Buden und Hütten in jeglicher denkbaren Bauart zugestellt. Dem geneigten Kaufwilligen, der die umliegenden Geschäfte aufsuchen will, wird es dadurch ziemlich schwer gemacht diese zu betreten. Denn wenn man nicht gerade Bedarf an Nussknackern, Echt-Bienenwachs-Kerzen oder gebrannten Nüssen hat, hat man momentan nichts zu lachen.
Die Stadt Frankfurt treibt es dieses Jahr auf die Spitze und stellt mal mir nichts dir nichts eben die ganze Einkaufsmeile (Eingeweihte wissen: die Zeil) mit einem Weihnachtsmarkt zu. Es wird einen jedes Jahr schwerer gemacht an diesen Buden vorbeizukommen. Wieso denn “vorbeizukommen”? – fragt da der Weihnachtsmärkten nicht abgeneigte Leser. Na, mir gelüstete es eben nicht nach Spekulatius und handgedrechseltem Weihnachtsschmuckwerk sondern ganz profan nach Etwas zum Anziehen.
Die Stadt Darmstadt ist da schon etwas geschickter… Die verbannt den Weihnachtsmarkt einfach auf den Marktplatz. So ganz geklappt hat das leider nicht. So quellt er leicht auf den Schloßvorplatz und behindert den öffentlichen Nahverkehr. Sehr ungeschickt.
Weihnachtsmärkte versetzen mich nicht in weihnachtliche Stimmung… Das ist mir im November und Anfang Dezember einfach noch zu früh. Das schaffen auch keine Lebkuchen und Weihnachtsmänner im September im Supermarkt. Dieses Weihnachts-Gefühl kommt bei mir immer erst um den 23.Dezember auf. Vorher weigert sich einfach irgendwas in mir. Aber so ab heute – Nikolaustag – seh ich sogar ein, daß man so langsam mal auf die Idee kommen könnte über Weihnachten nachzudenken. Aber doch nicht im September… Ich denke doch auch nicht im Februar über meinen Geburtstag nach oder Ende Juni über den Tag der deutschen Einheit.
Apropos… Wollen wir nicht nächtes Jahr statt Weihnachtsmärkten Einheitsmärkte in den Innenstädten sehen? Die dürfen dann auch meinetwegen ab Juli oder September die Einkaufsmeilen blockieren.

Eine Reaktion zu “Ultimativer Nikolauspost”

  1. Asha

    Wußtest Du übrigens, daß der Darmstädter Weihnachtsmarkt in diesem Jahr den frühesten Beginn in ganz Deutschland hatte? Soviel zu nervigem Straßenblockieren… Die Heiner finden immer etwas dafür :)

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