Meine Wohnung ist kein Asyl für vagabundierende Redaktionen

In der Stadt steht eine Frau, die verkauft Obdachlosenzeitungen. (Das ist wenn da so Obdachlose sind und die eine Zeitung machen.) In ihren liebenswerten Dialekt sagt sie aber “Obdachlosezeitung”. Natürlich ist die Zeitung nicht obdachlos… Die Druckmaschinen auf denen sie gedruckt wird stehen sicher und trocken unter einem Industriedach. Auch die Computer auf denen ihre Artikel geschrieben werden stehen nicht einfach so in der Stadt rum.
Aber was wenn diese Frau WIRKLICH meint, daß diese Zeitung obdachlos ist… Die Redakteuere alle ihre trockenen Büroarbeitsplätze aufgeben mussten. Der Chefredakteur steht dann vorne und sagt: “Entschuldigung liebe Redakteure, aber wir können uns diese schicken Büros nicht mehr leisten. Diese Zeitung ist jetzt obdachlos.”
Und dann schicken die die arme Frau in die Fußgängerzone um neues Obdach für die Zeitung zu finden? Nicht mit mir! Diese Ausbeutermethoden werden nicht belohnt. Meine Wohnung wird kein Asyl für obdachlose Zeitungen!

Eine Reaktion zu “Meine Wohnung ist kein Asyl für vagabundierende Redaktionen”

  1. Walretter

    richtig so…. diese obdachlosen zeitungen sind doch ohnehin für alle eine plage…. die gehören da hin wo sie sind…

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